Sektion Berne

Präsident:Ulrich Stoller
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Mitglieder:80
Gründung:1970

Postanschrift

Schweizerische Gesellschaft für Historische Waffen- und Rüstungskunde SGHWR
3000 Bern

Wer sind wir?

Die Sektion Bern der SGHWR wurde 1970 gegründet. Sie ist ein eigenständig organisierter Verein nach Schweizerischem Recht, welcher dem Zentralverein SGHWR (Schweiz) angegliedert ist. Der Verein ist neutral. In unseren Reihen finden sich alle Altersstufen und Berufe, in der Sektion Bern vor allem Bewohner der Grossregion Bern, zwischen Fribourg, Neuchâtel, Biel, Solothurn, Olten, Langnau, Interlaken und Frutigen. Nach der Auflösung der Sektion Zürich sind wir die einzige deutschsprachige Sektion der SGHWR (abgesehen von der Sektion „Zentral“).

Interessen der Mitglieder

Der Vereinsname drückt es aus: Die Interessen unserer Mitglieder sind breit gestreut. Vertreten sind Liebhaber und Sammler von:

  • militär- und rüstungskundlicher Literatur
  • (militär-)historischen Dokumenten, Reglementen, Bildern, Plastiken, Ansichtskarten, …;
  • historischen Schützenobjekten, Auszeichnungen, Wappenscheiben, Dokumenten, Urkunden,Trophäen, …
  • Schweizer Ordonnanz-Taschenmessern;
  • Uniformen und Abzeichen;
  • militärischen Kopfbedeckungen;
  • antiken bis modernsten Blank- und Feuerwaffen aller Art;
  • usw.

Nach Vorträgen über historische Geschehnisse und Zusammenhänge, Vorstellen von wichtigen Referenz- und Sammelstücken usw. an unseren Treffen und Anlässen, ergeben sich im Anschluss immer lebhafte Fachdiskussionen. Damit streben wir einen ebenso breiten wie tiefen Wissens- und Erfahrungsaustausch an. Ein wichtiges Ziel und eine Haupttätigkeit ist es, das kollektive Wissen zu dokumentieren und so den nachfolgenden Generationen weiterzuvermitteln.

Veranstaltungen

Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag im Monat um 20:00 Uhr zu einem ungezwungenen „Stamm“ im Landgasthof Schönbühl in Schönbühl bei Bern (www.gasthof-schoenbuehl.ch). Nebst unserem Monatsstamm organisieren wir auch Exkursionen oder externe Anlässe, welche unseren Interessen nahe stehen, wie zum Beispiel Schwarzpulver- oder Armbrustschiessen, Museums- und Ausstellungsbesuche oder Ähnliches.

Mitglied werden?

Mitglied kann jede volljährige Person werden, welche die statutarischen Voraussetzungen erfüllt.

  • Möchten Sie Mitglied der SGHWR werden? Dann kommen Sie einfach als Gast an eine unserer nächsten Veranstaltungen. Im Nu sind Kontakte geknüpft und schon bald werden Sie zwei «Paten» gefunden haben, welche für den Kandidatenstatus und späteren Beitritt benötigt werden. Der Präsident oder ein Vorstandsmitglied erteilen Ihnen gerne Auskunft.
  • Sie können auch per E-Mail das Formular „Aufnahmegesuch“ sowie die Statuten anfordern. Dieses ausgefüllte, mit Passfoto ergänzte und unterzeichnete Formular können Sie an einen Monatsstamm mitnehmen oder per Briefpost an den Präsidenten senden. Sie können das Dokument auch einscannen und mailen. Zur Bearbeitung im Vorstand, welcher über die Akzeptanz als Kandidat entscheidet, benötigen wir das Original.
  • Gemäss Antrag des Vorstandes verlangen wir künftig als Beilage zum Aufnahmegesuch eine Kopie eines gültigen Waffenerwerbsscheines oder eine Kopie „Privatauszug aus dem Schweizerischen Strafregister“, welcher nicht älter als drei Monate sein darf.
  • Mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz haben Sie die Möglichkeit, korrespondierendes Mitglied zu werden. Setzen Sie sich unverbindlich über die Kontaktseite mit uns in Verbindung.

Wort des Präsidenten

An der Hauptversammlung vom 9. Februar 2011 übernahm ich im Restaurant Bären in Bremgarten bei Bern das Präsidium von meinem Vorgänger, Marc Imobersteg, welcher nach fünfzehn Jahren Präsidium zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde. Als symbolischen Akt der Szepter-Übergabe überreichte mir Marc Imobersteg den Zweihänder, welche die SGHWR Sektion Bern an der 40-Jahre- Jubiläums-Feier im Jahre 2010 in Bern von den anderen Sektionen als Geburtstagsgeschenk erhalten hatte.

In die Fussstapfen meines Vorgängers zu treten, war eine echte Herausforderung, hat Marc doch in seiner Tätigkeit als Sektionspräsident und Vizepräsident der Dachorganisation vieles erreicht und ein grosses Beziehungsnetz aufgebaut. Zudem hat er sehr viele Vorstandsarbeiten selber erledigt, die nun den dafür Verantwortlichen zugeteilt sind.

Heute haben wir einen kleinen aber schlagkräftigen Vorstand beieinander, welcher bestrebt ist, interessante Themenabende mit Gastreferenten, Studienreisen und Schiessen mit historischen Waffen zu organisieren. Die Zeiten werden immer schwieriger: Der Druck auf die legalen Waffenbesitzer nimmt stetig zu. Unter dem Vorwand, etwas gegen den Terrorismus zu unternehmen, wird versucht, das Waffengesetz in der EU weiter zu verschärfen. Vor allem im Lager der Roten und Grünen gibt es Politikerinnen und Politiker, welche den privaten Waffenbesitz am liebsten verbieten würden. Dass für Terroranschläge und Verbrechen praktisch nur illegale bzw. illegal beschaffte Waffen verwendet wurden und werden, hält die Politik nicht davon ab, die Jäger, Schützen und Sammler weiter massiv einzuschränken, statt sich koordiniert und entschieden gegen die Verbreitung illegaler Waffen einzusetzen. Da die Schweiz Mitglied des Schengen-Raumes ist, werden wir gezwungen, die in der EU beschlossenen Gesetze zu respektieren und innerhalb einer festgelegten Frist umzusetzen. Viele Mitglieder beschränken sich deshalb auf das Sammeln von antiken Feuerwaffen (vor 1870) oder stell(t)en ihre Tätigkeit als Sammler ein.

Wie auch bei anderen Vereinen fehlt uns der Nachwuchs. Die Jungen haben andere Interessen bzw. kommen gar nicht auf die Idee, sich mit historischen (Feuer-)Waffen zu befassen, weil diese in den Museen nicht mehr sichtbar sind, sondern aus „ideologischen“ Gründen in die Depots verbannt wurden. Wir Sammler wünschen uns, dass Feuerwaffen endlich als Kulturgut anerkannt und als wichtigen Bestandteil der Entwicklung der Menschheit betrachtet werden. Das historische Erbe läuft Gefahr, wegen gesetzlichen Auflagen und erzwungenen Deaktivierungsmassnahmen unwiederbringlich verloren zu gehen. Dadurch nehmen wir den nächsten Generationen die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild über die technische Entwicklung der Feuerwaffen in der Geschichte der Menschheit zu machen.

Geschichte

Gründung am 9. September 1970 in Bern. Gründungspräsident ist Edmund Fasnacht (†).

Die Geschichte der SGHWR Sektion Bern wird im ersten Vierteljahrhundert massgeblich geprägt von drei Ehrenmitgliedern:

  • Edmund Fasnacht (†), Gründungspräsident
  • Ferdinand Piller, Präsident und langjähriges Vorstandsmitglied
  • Hans Herbert Fehlmann (†), 27 Jahre lang Kassier

Edmund Fasnacht (†) kommt ein besonderes Verdienst zu, vermochte er doch durch viele, sehr gründlich recherchierte Vorträge vorwiegend zu Schweizer Ordonnanzwaffen, die er jeweils schriftlich abgab, die Mitglieder zu fesseln. Edi galt als grosser Kenner der Schweizerischen Handfeuerwaffen System Gradzug und Entdecker der unzähligen Varianten. Seine sehr interessante Handfeuerwaffen-Sammlung übergab er noch zu Lebzeiten dem Verein Schweizer Armeemuseum.

  • 1975 erste interne Börse und erstmals ein Vortrag zur Waffengesetzgebung von Hr. Pappe
  • 1976 nach der ersten Erdölkrise: „Sammeln in der Rezession“
  • 1983 Studienreise Holland mit Dr. Pierre Zaugg
  • 1984 Studienreise Solingen mit Ferdinand Piller
  • 198? Studienreise nach London mit Ferdinand Piller
  • 1990 Studienreise Tessin mit Dr. Pierre Zaugg
  • 1992 Jubiläumsreise Deutschland mit Peter Mooser
  • 1995 zum 25-Jahre- Jubiläum wird eine limitierte und nummerierte Serie von Schweizerdolchen bei der Messerschmiede Klötzli in Bern hergestellt
  • 1996 HV: Neuer Präsident wird gewählt: Marc Imobersteg
  • 2000 Nach 27 Jahren effizienter und äusserst zuverlässiger Arbeit im Vorstand wird an der HV der Kassier und das Ehrenmitglied Hans Fehlmann verabschiedet. Als Vorstandsmitglied und Kassier wird mit Akklamation Alain Schaefer gewählt. Damit erhält die Sektion Bern einen direkten Draht in den Zentralvorstand, denn Alain ist dort Beisitzer.
  • 2011 HV: Als Nachfolger von Marc Imobersteg wird Ulrich Stoller zum Präsidenten gewählt. Marc Imobersteg wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.
  • 2016 Studienreise nach Norddeutschland mit Martin Bolz

Besuche in Museen und Sonderausstellungen

  • Altes Zeughaus Solothurn
  • Historisches Museum Bern
  • Schweizerisches Schützenmuseum Bern (mehrmals)
  • Schloss Grandson
  • Historisches Museum Murten
  • Kunstmuseum Bern
  • Kriminalmuseum Bern (mehrmals)
  • Munitionsdepot Uttigen
  • Waffenfabrik Bern (1988)
  • Festung Reuenthal (1991)
  • Schloss Landshut, Jagdmuseum (2002)
  • SIG Schaffhausen (1992 und 2013)
  • Festung Hondrich
  • Jagdwaffenfabrik Wüthrich, Langnau
  • Munitionsfabrik Thun
  • Feuerwerksfabrik Hamberger, Oberried
  • RUAG, Thun
  • Festungsmuseum Waldbrand
  • Museum im Zeughaus, Schaffhausen (2013)

Sammlungen

Fasnacht, Dollfus, Schmutz, Thomsen, Berger, Wyss, Schloss Worb, Maurer, Bigler, usw.

Schiessen

  • Armbrustschiessen in Zollikofen BE (mehrmals)
  • Combat-Schiessen im Seeland
  • Vorderladerschiessen in Siselen BE (mehrmals)
  • Eulenschiessen im 25 / 50 m Schiessstand in Hägendorf SO (2012)
  • Schiessen mit Western-Waffen im 25 / 50 m Schiessstand in Hägendorf SO (2013)

Publikationen von Mitgliedern der SGHWR Sektion Bern

  • Edmund Fasnacht, Gründungspräsident und Ehrenmitglied: Gegen vierzig Publikationen über Schweizer Ordonnanzwaffen
  • Bruno Maurer, ehemaliger Zentralpräsident und Ehrenmitglied: Militärische Kopfbedeckungen
  • Hans-Rudolf Bigler: Schweizer Militär-Kopfbedeckungen, 1798 – 2000
  • Jürg A. Meier: Von Rot-Schwarz zu Rot-Weiss, Uniformen und Bewaffnung der Berner Stadtwache bis 1798

Articles de la section Berne

Activités 2017

Les activités planifiées pour l'année 2017 sont disponibles au format PDF